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Fallen die Gehaltssprünge nach dem Entlohnungsschema für Vertragsbedienstete weg? 

Für MitarbeiterInnen die automatisch übergeleitet werden bzw. für MitarbeiterInnen die optieren, sind die Vorrückungsregelungen des Kollektivvertrages (Grundstufe, Regelstufen) gem. § 52ff KV maßgeblich.

Bei Vertragsbediensteten die nicht in den Kollektivvertrag optieren, gelten nach wie vor die Regelungen des Vertragsbedienstetengesetzes (VBG), das Biennalsprünge vorsieht.

 

Jährliche Gehaltsanpassungen

Es ist Aufgabe der Kollektivvertragsparteien (Dachverband der Universitäten und Gewerkschaft öffentlicher Dienst) jährlich über die „Gehaltserhöhungen“ der vom Kollektivvertrag erfassten ArbeitnehmerInnen zu verhandeln.

 

Gehaltsvorrückungen bei Überzahlungen

Alle ArbeitnehmerInnen, die automatisch in den Kollektivvertrag übergeleitet werden (ArbeitnehmerInnen mit Eintrittsdatum ab 1.1.2004), werden auf Basis ihrer Verwendung in das Gehaltsschema eingereiht. Eine Mitteilung wird bis spätestens 30.9.2010 schriftlich an diese MitarbeiterInnen-Gruppen ergehen. Alle Ansprüche die höher sind als diese Einreihung vorsieht bleiben in diesem Fall aufrecht.

Erst wenn das gemäß Kollektivvertrag gebührende Entgelt durch zeitabhängige Vorrückungen innerhalb der Verwendungsgruppe höher ist als das tatsächliche Entgelt (einschließlich Valorisierungen) wird eine Erhöhung des tatsächlichen Entgeltes vorgenommen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Aufsaugung“.

MitarbeiterInnen des Allgemeinen Universitätspersonals, die auf Grund dieser Regelung erst nach dem 30.9.2013 in die nächsthöhere Regelstufe vorrücken würden, werden nunmehr spätestens mit 1.10.2013 in die nächsthöhere Regelstufe eingestuft. Die Erhöhung hat mindestens € 60,-- zu betragen. Weitere Vorrückungen richten sich nach den Bestimmungen des § 54 Kollektivvertrag.

 

Ist es möglich, durch abgeschlossene Ausbildungen (z.B. Hochschulstudium) eine bessere Einstufung zu erreichen?

Der Kollektivvertrag sieht eine Einreihung nach der tatsächlich ausgeübten Tätigkeit vor. Ändert sich der Tätigkeitsbereich nicht, so haben neben der Ausübung der Tätigkeit abgeschlossene Ausbildungen auch keine Auswirkungen auf die Gehaltseinstufung.

 

Durch wen erfolgt die Zuerkennung des ExpertInnenstatus?

Der Vorschlag für die Zuerkennung des ExpertInnenstatus resultiert aus einem Zielvereinbarungs- bzw. Jahresgespräch. Die tatsächliche Zuerkennung erfolgt durch die Universitätsleitung.

 

Kontakt

T: +43-1-4277 123 01


Personalwesen und Frauenförderung
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