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Pensionskassenregelung

Der Kollektivvertrag sieht erstmals für den Großteil der ArbeitnehmerInnen eine Pensionskassenregelung vor. Damit diese Regelung wirksam werden kann, wurde eine Betriebsvereinbarung betreffend die Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenvorsorge abgeschlossen.

Wer ist von der Pensionskassenregelung erfasst?

Alle MitarbeiterInnen, die länger als 24 Monate in einem ununterbrochenen Arbeitsverhältnis zur Universität Wien stehen, sind erfasst. Das ununterbrochene Arbeitsverhältnis muss nach dem 31.12.2003 begründet bzw. gemäß § 126 UG 2002 übergeleitet worden sein.

Geringfügig Beschäftigte und Lehrlinge sind von der Pensionskassenregelung nicht erfasst.

Für MitarbeiterInnen in Drittmittelprojekten, deren Arbeitsverhältnis vor 1.10.2009 begründet wurde, gilt die Pensionskassenregelung ab 1.10.2012. Dies gilt auch bei Verlängerungen, wenn diese der Fortführung oder dem Abschluss des Projekts dienen und insgesamt maximal 1 Jahr betragen.

Wer zahlt in die Pensionskasse ein?

Die Universität Wien leistet als Arbeitgeber laufend einen monatlichen Beitrag an die Pensionskasse. Die/Der MitarbeiterIn hat zudem die Möglichkeit eigene Beiträge in derselben Höhe einzuzahlen.

Wie hoch sind die Leistungen?

Die Universität leistet nach Erfüllung der Voraussetzungen

  • in den ersten zwei Jahren nach Inkrafttreten (1.10.2009 - 30.9.2011)
    Beiträge in der Höhe von:
    • 2,18 % des monatlichen Bruttobezuges für alle ArbeitnehmerInnen der Universität Wien mit Ausnahme der UniversitätsprofessorInnen
    • 7,27 % des monatlichen Bruttobezuges für UniversitätsprofessorInnen
       
  • ab dem dritten Jahr (ab 1.10.2011)
    Beiträge in der Höhe von:
    • 3 % des monatlichen Bruttobezuges bis zur ASVG-Höchstbeitragsgrundlage (2009: € 4.020,-) sowie
      für den über die ASVG-Höchstbeitragsgrundlage hinausgehende  Teil des monatlichen Bruttobezuges 10%
    • 10% des monatlichen Bruttobezuges für UniversitätsprofessorInnen.

MitarbeiterInnen, die die Anspruchsvoraussetzungen bereits erfüllt haben und Dienstzeiten im Zeitraum 1.1.2004 bis 30.9.2009 vorweisen können, haben Anspruch auf einen Einmalbetrag. Die Universität leistet diesen Betrag bis 30.9.2010 rückwirkend für diese Dienstzeiten an die Pensionskasse. 

Wann werden Einzahlungen vorgenommen?

Damit die Universität Beitragsleistungen vornehmen kann, müssen die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sein.

  1. Ein länger als 24 Monate andauerndes ununterbrochenes Arbeitsverhältnis zur Universität Wien,
  2. Begründung dieses Arbeitsverhältnisses nach dem 31. Dezember 2003 oder Überleitung gemäß § 126 Abs. 5 und 7 UG bzw. § 126 UG bei UniversitätsprofessorInnen auf die Universität Wien als Arbeitgeber, sowie
  3. keine
    a) geringfügige Beschäftigung (§ 5 Abs. 2 ASVG) oder
    b) Beschäftigung als Lehrling.

Die Universität leistet nach Erfüllung dieser Voraussetzungen innerhalb von 3 Monaten ab Vollendung der zweijährigen Beschäftigungszeit einen Einmalbetrag an die Pensionskasse. Dieser Einmalbetrag ergibt sich aus der Nachzahlung der Beiträge ab Dienstantritt. Danach wird ein laufender Beitrag an die Pensionskasse geleistet. 

Kontakt

T: +43-1-4277 123 01


Personalwesen und Frauenförderung
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Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0