Die folgenden Texte verwenden den Genderstern, um intergeschlechtliche, transgeschlechtliche und nichtbinäre Menschen zu inkludieren. Der Genderstern wird vom Screenreader unter Umständen als ‚Pause‘, ‚Stern‘, ‚Sternchen‘ oder ‚Asterisk‘ vorgelesen, manchmal auch gar nicht, was den Effekt erzeugt, dass nur die weibliche Form ausgesprochen wird.

Veranstaltungen

Tage der Vereinbarkeit an der Universität Wien 2022

Erwerbsarbeit mit Haushalt, Kindern, Pflege, Ehrenamt usw. unter einen Hut bringen und dabei auch noch auf sich selbst achten? Dies stellt uns alle tagtäglich vor Herausforderungen, und das nicht erst seit der Covid-19-Pandemie. Die Universität Wien – eine der größten Arbeitgeber*innen Wiens – möchte die Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben ihrer Mitarbeiter*innen nach Möglichkeit fördern.

Familienfreundliche Karriere in der Wissenschaft – geht das?  Welche Rahmenbedingungen braucht es bei flexiblem und digitalem Arbeiten, um gesund zu bleiben? Wie können Führungskräfte Teams unterstützen, wenn darin jemand durch Sorgepflichten belastet ist? Zu diesen Themen erwartet Sie bei den Tagen der Vereinbarkeit ein umfangreiches Programm mit spannenden Vorträgen und Diskussionen von Mitarbeiter*innen und Expert*innen.

Alle Veranstaltungstage werden live und simultan in die österreichische Gebärdensprache gedolmetscht.

Alle Mitarbeiter*innen des allgemeinen und des wissenschaftlichen Personals der Universität Wien sowie andere Interessierte sind herzlich eingeladen – wir freuen uns auf Sie!

Es gelten die aktuellen COVID-19-Schutzmaßnahmen der Universität Wien.

Um Anmeldung wird gebeten!

Tage der Vereinbarkeit

13. Juni 2022
15. Juni 2022
23. Juni 2022

Den Link zur Online-Veranstaltung (15.6.2022) erhalten Sie nach Anmeldung rechtzeitig vor dem Termin.

Programm

Zum Download als pdf

Montag, 13. Juni, 13:00 – 16:00 Uhr (Präsenz)
Sky Lounge, Oskar Morgensternplatz 1
1090 Wien

Wie lassen sich Wissenschaft und Elternschaft vereinbaren?

13:00 

Begrüßung
Jean-Robert Tyran, Vizerektor für Forschung und Internationales
Sylwia Bukowska, Leiterin Abteilung Gleichstellung und Diversität

13:30 Vortrag: Elternschaft und Wissenschaft zwischen Konstruktion, Ideal und Transformation
Stefanie Leinfellner, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Paderborn
14:15 Vereinbarkeit an der Universität Wien: Modell und Spotlights Daten
Nina Krebs und Waltraud Schlögl, Abteilung Gleichstellung und Diversität
14:30 Pause
14:45 Podiumsdiskussion
Wie lassen sich Elternschaft und Wissenschaft an der Universität Wien vereinbaren?
Gerhard Ecker, Dekan der Fakultät für Lebenswissenschaften, Universität Wien
Therese Garstenauer, Elise Richter Senior Fellow am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien
Benjamin Herr, Doc-Team Stipendiat am Institut für Soziologie, Universität Wien
Alice Leal, Associate Professor, University of the Witwatersrand, Johannesburg, ehemalige Senior Lecturer an Universität Wien
Veronika Wöhrer, Professorin an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft, Universität Wien
15:45

Ausklang am Buffet

 

Moderation: Marlene Nowotny, Ö1

Falls Sie für diese Veranstaltung Kinderbetreuung in Anspruch nehmen möchten, bitten wir zusätzlich zur Anmeldung um Info unter femail@univie.ac.at bis spätestens 5. Juni.

 


Mittwoch, 15. Juni, 14:00-16:00 Uhr (Online)
Zoom-Webinar (Den Link erhalten Sie nach Anmeldung.)

Stressmanagement und Selbstsorge in der flexiblen Arbeitswelt

14:00

Begrüßung
Christina Winter, Leiterin Personalwesen und Frauenförderung

14:15Kurzinput: Wie viel Autonomie vertragen wir? Ambivalenzen des flexiblen Arbeitens
Christian Korunka, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie, Universität Wien
14:30Kurzinput: Zeit für die Arbeit, Zeit fürs Leben: Kann Vereinbarkeit in Zeiten der Digitalisierung gelingen? Und wenn ja, wie?
Manuela Vollmann, Geschäftsführerin ABZ*AUSTRIA
14:45Moderiertes Gespräch und anschließend Fragen aus dem Publikum
Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit Selbstsorge in der flexiblen Arbeitswelt (besser) gelingen kann?
Christian Korunka und Manuela Vollmann

 

Moderation: Nina Krebs, Abteilung Gleichstellung und Diversität

 


Donnerstag, 23. Juni, 10:00-12:00 Uhr (Präsenz)
Sky Lounge, Oskar Morgensternplatz 1
1090 Wien

Mitarbeiter*innen mit belastenden Sorgepflichten im Team stärken – am Beispiel pflegender Angehöriger

10:00Begrüßung
10:15Kurzinput „Damit habe ich nicht gerechnet...“
Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der Interessensgemeinschaft pflegender Angehöriger
10:30Kurzinput „Weil Mitarbeiter*innen Menschen sind.“ – Wie Führungskräfte Teams wertebalanciert begleiten und coachen können.
Cornelia Heinrich, Unternehmensberaterin und Coach, Vorständin der Initiative Promenz (Verein für Alzheimer und Demenz)
10:45Moderiertes Gespräch und anschließend Fragen aus dem Publikum
Wie können Mitarbeiter*innen mit belastenden Sorgepflichten gestärkt werden?
Birgit Meinhard-Schiebel und Cornelia Heinrich
12:00Ausklang beim Lunch

 

Moderation: Sylwia Bukowska, Leiterin Abteilung Gleichstellung und Diversität

Barriereinformationen

Alle Veranstaltungen (Präsenz und Online) werden live und simultan in die österreichische Gebärdensprache gedolmetscht.

Die Sky Lounge (Präsenzveranstaltungen) ist mit Induktionsschleifen ausgestattet und barrierefrei zugänglich. Über die Gebäudeeingänge Türkenstraße/Berggasse erreichen Sie zwei Lifte, welche direkt in den 12. Stock führen. Dort befinden sich das barrierefreie WC und die Garderobe. Über den Treppenlift gelangen Sie von dort aus in die Sky Lounge. Bitte kontaktieren Sie zur Inbetriebnahme des Treppenliftes die Portiere und Portierinnen im Eingangsbereich des Gebäudes. Sowohl der Vortragenden- als auch der Zuhörer*innenbereich und die Terrasse sind ebenerdig zugänglich.



CAREseiten zeigen – Begegnung mit Trauernden am Arbeitsplatz. Bitte nur keine Tränen?!

Online-Vortrag mit ÖGS-Dolmetschung

 

 

12. Mai 2022, 14:00 bis 15:30 Uhr
Online via ZOOM

Die Endgültigkeit des Todes versetzt uns in einen Zustand eigener Ohnmacht, den wir mit allen Mitteln vermeiden wollen, entspricht er so gar nicht unserem Zeitgeist, in dem wir überzeugt sind, (fast) alles kontrollieren zu können. Wenn wir Trauernden begegnen, ist unausweichlich der Tod und damit die Erfahrung von Hilflosigkeit mitten unter uns. Um dieser zu entkommen, sprechen wir schnell vertröstende Worte, geben ungefragt Ratschläge oder weichen Trauernden aus. Dabei brauchen Trauernde andere Menschen um sich, die vorerst einmal gar nichts machen. Menschen, die vor den eigenen hilflosen Gefühlen, und denen der anderen, nicht davonlaufen. Menschen, die das Leid aushalten und da sind.

Maria Streli-Wolf gibt Einblicke in die Themen Sterben, Tod und Trauer, Ratschläge zur Begegnung mit trauernden Teammitgliedern/ Kolleg*innen und lässt Raum für Fragen und Austausch.

Besonders möchten wir darauf hinweisen, dass der Vortrag live und simultan in die österreichische Gebärdensprache gedolmetscht wird.

Referentin: Mag.a Maria Streli-Wolf, Leiterin Kontaktstelle Trauer und Öffentlichkeitsarbeit in der Tiroler Hospiz Gemeinschaft Erziehungswissenschaftlerin und psychologische Beraterin

Weitere Informationen finden Sie hier.

Über CAREseiten zeigen: Die Vorträge richten sich an Mitarbeitende und Studierende aller Universitäten im Netzwerk UniKid-UniCare Austria. Die Online-Reihe greift Care-Themen auf und fragt nach ihren Bedeutungen für den Studien- und Arbeitsort.