Die folgenden Texte verwenden den Genderstern, um intergeschlechtliche, transgeschlechtliche und nichtbinäre Menschen zu inkludieren. Der Genderstern wird vom Screenreader unter Umständen als ‚Pause‘, ‚Stern‘, ‚Sternchen‘ oder ‚Asterisk‘ vorgelesen, manchmal auch gar nicht, was den Effekt erzeugt, dass nur die weibliche Form ausgesprochen wird.

Gleichstellung und Diversität an der Universität Wien

Gleichstellung und Diversität gehören zu den zentralen gesellschaftspolitischen Aufgaben der Universität. Ziel der Universität Wien ist es, ein möglichst diskriminierungsfreier Ort für alle ihre Angehörigen – Studierende und Mitarbeiter*innen – zu sein. Gleichzeitig sind Geschlecht, Gleichstellung und Diversität Gegenstand der Forschung und damit auch Themen der Lehre.

Diese zwei Ebenen spiegeln sich auch in den unterschiedlichen Institutionen und Initiativen an der Universität Wien, die in der folgenden Grafik ersichtlich sind.

Im Fokus: Abteilung Gleichstellung und Diversität

Die Abteilung Gleichstellung und Diversität gehört zur Dienstleistungseinrichtung (DLE) Personalwesen und Frauenförderung. Sie fördert und ermöglicht die Gleichstellung und Diversität für alle Universitätsangehörigen. Seit der Einrichtung der Abteilung wurden dabei drei Schwerpunkte gesetzt:

  1. Der Fokus der Gleichstellungsarbeit liegt auf der Geschlechtergleichstellung. Geschlecht ist nach wie vor eine der wichtigsten Kategorien der sozialen Differenzierung in unserer Gesellschaft, so auch in der Wissenschaft.
  2. Diversität wird als Grunderfahrung menschlicher Beziehungen verstanden, die alle an der Universität handelnden Personen betrifft. Diversität lässt sich nicht auf einzelne Dimensionen (wie Migrationshintergrund, soziale Herkunft, Behinderung, Geschlecht, …) reduzieren, sondern ist in ihrer Mehrdimensionalität zu begreifen. Dieser Zugang wird als antikategorial bezeichnet. Ziel dieses Ansatzes ist, die Überschneidungen und Wechselwirkungen unterschiedlicher Dimensionen in ihrer Komplexität besser zu erfassen.
  3. Als Teil der DLE Personalwesen und Frauenförderung beschäftigt sich die Abteilung Gleichstellung und Diversität schwerpunktmäßig mit den Mitarbeiter*innen der Universität Wien.

In der Abteilung Gleichstellung und Diversität arbeiten Expert*innen, die auf Basis ihres Fachwissens Strategien für die Universität Wien entwickeln und diese umsetzen. Mit den Erfahrungen aus der Praxis werden bestehende Strategien immer wieder angepasst und weiterentwickelt. Die Strategien lassen sich in drei große Themen einteilen, die alle zur Erfüllung des Auftrags der Abteilung beitragen. Die Themen sind die Geschlechtergleichstellung, die Diversität und die Vereinbarkeit von verschiedenen Lebensbereichen mit der Erwerbstätigkeit.

Die Umsetzung der entwickelten Strategien erfolgt einerseits durch das Vermitteln des Expert*innenwissens in die Organisation und andererseits durch die Ausgestaltung und das Management von Programmen. Sowohl die Maßnahmen zur Wissensvermittlung als auch die Programme lassen sich in drei Bereiche gliedern:

  1. Im Bereich Sensibilisierung werden universitäre Kulturen und Strukturen reflektiert. Hier geht es darum, zu erkennen, in welchen Handlungsfeldern der Universität Gleichstellung und Diversität noch verbessert werden können, das Bewusstsein für strukturelle Barrieren zu schärfen und die notwendigen Prozesse zur Veränderungen anzuregen und umzusetzen.
  2. Im Bereich Karriereförderung und Beratung wird Individualförderung angeboten. Einzelne Personen können an Programmen teilnehmen. Diese Programme haben zum Ziel, strukturelle Barrieren leichter überwindbar zu machen.
  3. Im Bereich Monitoring werden Daten erhoben und analysiert. Hier geht es darum, Zahlen zum aktuellen Stand zu erfassen, langfristige Entwicklungen nachzuverfolgen und zu steuern.

Die Abteilung setzt die Inhalte aus den Bereichen Sensibilisierung, Karriereförderung und Beratung, sowie Monitoring mit verschiedenen Instrumenten um. Die Instrumente lassen sich wie folgt unterteilen: