Die folgenden Texte verwenden den Genderstern, um intergeschlechtliche, transgeschlechtliche und nichtbinäre Menschen sprachlich sichtbar zu machen. Der Genderstern wird von Screenreadern unter Umständen als Pause oder Stern vorgelesen, manchmal auch gar nicht, was den Effekt erzeugt, dass nur die weibliche Form ausgesprochen wird.

Gender Monitoring

Die Abteilung Gleichstellung und Diversität hat in den letzten Jahren den Bereich Gender Monitoring kontinuierlich ausgebaut. In weiterer Folge wird die Datenanalyse künftig in Richtung eines Diversitäts-Monitoring weiterentwickelt.

Die momentane Datenlage erlaubt im Gender Monitoring ausschließlich eine Betrachtung von Männern und Frauen - Daten zu inter- und nicht-binären Personen sind bislang nicht verfügbar. Diese Binarität wird der Realität eigentlich nicht gerecht. Allerdings spiegelt sie eine Gesellschaft wider, die Machtverhältnisse vor allem entlang dieser Zweiteilung verhandelt. So werden auch mit den komplexitätsreduzierenden, binären Daten vergeschlechtlichte gesellschaftliche Mechanismen sichtbar gemacht.

Neu erschienen

Wissenschaftskarriere und Gender Bias

Der (unbewusste) Gender Bias, der in vielen Situationen wirksam ist, wird in dieser Handreichung sichtbar gemacht: Stereotype, wie Frauen sind und wie Männer sind; Vorstellungen davon was perfekte Wissenschafter*innen ausmacht; und das Aufeinandertreffen dieser Elemente werden mit Zahlen und internationalen Studien belegt.

Diese Studien weisen darauf hin, dass unser Handeln und unsere Entscheidungen häufig durch unbewusste Einstellungen und Vorannahmen beeinflusst werden. Panels und Kommissionen mit dem Anspruch, Professuren mit den objektiv besten Kandidat*innen zu besetzen, bilden dabei keine Ausnahme. Insbesondere ihnen soll diese Handreichung das Erkennen von möglichem Bias in ihren Entscheidungen erleichtern.

Datenbroschüren

Die Datenbroschüre "Gender im Fokus. Studium und Karrierewege an der Universität Wien" wird von der Abteilung Gleichstellung und Diversität erstellt und veröffentlicht. Ziel ist es, die Repräsentation der Geschlechter in allen Bereichen und hierarchischen Ebenen der Universität regelmäßig zu überprüfen und damit Veränderungen über die Jahre hinweg sichtbar zu machen.

Die sechste Datenbroschüre ist Ende 2018 erschienen. Sie kann kostenlos in Print in der Abteilung bezogen werden und steht hier zum Download zur Verfügung.

Karrierescheren

Karrierescheren zeigen die Entwicklung von Frauen- und Männeranteilen auf den unterschiedlichen Karrierestufen einer wissenschaftlichen Laufbahn. Die Daten von der Praedoc-Ebene bis hin zu den Professuren werden von der Abteilung Gleichstellung und Diversität jährlich aufbereitet und analysiert. Die Karrierescheren können bei Interesse per Mail von der Abteilung angefragt werden.

Einkommensdaten (Gender Pay Gap)

Für die Analyse der Einkommensdifferenzen nach Geschlecht in unterschiedlichen Gehaltsgruppen nach dem Kollektivertrag wurde ein kontinuierliches internes Einkommensmonitoring für alle Personengruppen nach Kollektivvertrag (wissenschaftliches und allgemeines Personal) an der Universität Wien entwickelt. Dieses basiert auf einem Pilotprojekt, das auf der Grundlage der Leistungsvereinbarung 2009-2012 durchgeführt wurde. Es wird seither jährlich aktualisiert und dient als Steuerungsgrundlage für strategische Entscheidungen an der Universität Wien, ist aber nicht öffentlich verfügbar.

Einkommensbericht

Einsicht für Mitarbeiter*innen

Alle Mitarbeiter*innen der Universität Wien haben die Möglichkeit, Einsicht in das Einkommens-Datenblatt ihrer Gehaltsgruppe des jeweils vergangenen Jahres zu nehmen.
Nähere Informationen dazu finden Sie im Intranet.