Die folgenden Texte verwenden den Genderstern, um intergeschlechtliche, transgeschlechtliche und nichtbinäre Menschen zu inkludieren. Der Genderstern wird vom Screenreader unter Umständen als ‚Pause‘, ‚Stern‘, ‚Sternchen‘ oder ‚Asterisk‘ vorgelesen, manchmal auch gar nicht, was den Effekt erzeugt, dass nur die weibliche Form ausgesprochen wird.

Taking up space – Rassismuskritik und Empowerment in digitalen Räumen

Grafik von Christina Schuster u. Eva Maria Schörgenhuber

 

Neue digitale Formate – wie Insta-Stories, TikTok-Videos oder Podcasts – bieten die Möglichkeit, Wissen und Lebensrealitäten auf eine selbstbestimmte, kreative und zugängliche Art zu vermitteln. Social Media Accounts von Schwarzen Menschen, Personen of Color und jenen mit Migrationsbiographie haben Potential Gegenstimmen und -bilder zum weißen Mainstream – in verschiedenen Bereichen wie zum Beispiel Literatur, Kunst, Politik und Journalismus – zu sein. Diese Accounts stärken somit nicht nur die Sichtbarkeit von marginalisierten Perspektiven und empowern damit, sie leisten auch einen wichtigen rassismuskritischen und antidiskriminierenden Beitrag.

Das zweite Kritische Podium möchte die Nutzung sozialer Medien als Räume für Repräsentation, Vernetzung und Bildungsarbeit im Netz thematisieren. Darüber sprechen Expert*innen, die Online-Medien selbst dafür nutzen oder sich kritisch damit auseinandersetzen. Vina Yun (freie Journalistin, Autorin und Öffentlichkeitsarbeiterin) wird die Moderation des Podiums übernehmen. Diskutieren werden Esma Bošnjaković (Illustratorin, @strudelworte auf Instagram), Assimina Gouma (Wissenschafterin an der Universität Wien, im Bereich Deutsch als Zweit- und Fremdsprache und der Migrationsforschung) und Dunia Khalil (Juristin, Anti-Rassismus Beraterin & Trainerin) und Alexandra Stanić (Journalistin, Fotografin, Moderatorin).

Die Podiumsdiskussion will notwendige diskriminierungskritische Veränderungen diskutieren und anstoßen. Sie richtet sich insbesondere an Schwarze Menschen, People of Color, Migrant*innen und geflüchtete Personen, sowie Medienschaffende und Entscheidungsträger*innen in den Bereichen Kunst, Kultur & Bildung.

Organisation

Die Veranstaltung wurde von Helena Oberzaucher, Eva Schörgenhuber, Katharina Wiedlack (Mitarbeiter*innen des Instituts für Anglistik) und Christina Schuster (freie Wissenschaftlerin) in Zusammenarbeit mit der Abteilung Gleichstellung und Diversität der Universität Wien organisiert.

Die Veranstaltung wird mitfinanziert von Univ.-Prof. Mag. Dr. Alexandra Ganser-Blumenau, Univ.-Prof. Dr. Sarah Heinz, Univ.-Prof. Dr. Sylvia Mieszkowski und der Forschungsplattform #YouthMediaLife, Universität Wien.

Als Veranstalter*innen ist uns bewusst, dass angesichts der Hürden und Erschwernisse, die aufgrund von Rassismus diskriminierte Menschen erleben, eine Podiumsdiskussion nicht ausreichend ist, um Veränderungen nachhaltig einzuleiten. Dennoch möchte diese Diskussionsreihe zu einer Sensibilisierung für rassistische Strukturen beitragen, Vernetzungsmöglichkeiten bieten und zu weiterem solidarischen Handeln anregen.

Anmeldung jetzt offen!

2. Kritisches Podium am 15. Dezember 2021 ab 18.00 (online)

Der Veranstaltungslink wird Ihnen kurz vor der Veranstaltung per Mail zugeschickt.

Netzwerken

Social Media