Die folgenden Texte verwenden den Genderstern, um intergeschlechtliche, transgeschlechtliche und nichtbinäre Menschen zu inkludieren. Der Genderstern wird vom Screenreader unter Umständen als ‚Pause‘, ‚Stern‘, ‚Sternchen‘ oder ‚Asterisk‘ vorgelesen, manchmal auch gar nicht, was den Effekt erzeugt, dass nur die weibliche Form ausgesprochen wird.

Karriereförderung

Das Entwickeln und Organisieren verschiedener Maßnahmen im Bereich der wissenschaftlichen Karriereförderung gehört zu den Hauptaufgaben der Abteilung Gleichstellung und Diversität. Das Angebot beinhaltet Workshops, Programme und Vernetzung und ist auf die Zielgruppen Praedoc, Postdoc und angehende Professorinnen zugeschnitten.


Praedoc

doc:muv Mentoring-Programm für Doktorandinnen

Die Abteilung Gleichstellung und Diversität lädt Doktorandinnen der Universität Wien ein, sich für das Mentoring Programm doc:muv zu bewerben.

Der zweite Durchgang des Karriereentwicklungsprogramms doc:muv für prae-doc Nachwuchswissenschafterinnen aller Disziplinen und Fakultäten der Universität Wien startet im Wintersemester 2020/21. Dabei werden die unterschiedlichen Formate von Mentoring, Gruppen-Coaching und Training miteinander verbunden. Das drei Semester umfassende Programm bietet den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Laufbahn strategisch zu planen, individuelle Förderbeziehungen einzugehen und disziplinenübergreifende (Peer-)Netzwerke zu etablieren.

Bewerbungen sind von 16. Juni bis spätestens 12. Juli 2020 in elektronischer Fassung (als Pdf) an mentoring.frauenfoerderung@univie.ac.at zu senden.


Postdoc

postdoc:muv

Postdoktorandinnen der Universität Wien konnten sich für das Mentoring Programm postdoc:muv als Mentee bewerben.

Das Karriereentwicklungsprogramm für postdoc-Nachwuchswissenschafterinnen aller Disziplinen und Fakultäten der Universität Wien startet coronabedingt erst im Wintersemester 2020/21 und endet im Wintersemester 2021/22. Dabei werden die unterschiedlichen Formate von Mentoring, Gruppen-Coaching und Training miteinander verbunden. Das drei Semester umfassende Programm bietet den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre Karrierestrategien im Hinblick auf die vielseitigen Anforderungen einer wissenschaftlichen Karriere zu optimieren, individuelle Förderbeziehungen einzugehen und disziplinenübergreifende (Peer-)Netzwerke zu etablieren.

Marie Jahoda-Stipendium (vormals Back-to-Research Grant)

Mit dem Marie Jahoda-Stipendienprogramm fördert die Universität Wien hochqualifizierte Wissenschafterinnen, die ihre wissenschaftliche Laufbahn aufgrund von Pflege- und/oder Betreuungsaufgaben im familiären bzw. nahen Umfeld unterbrochen oder reduziert haben.

Seit 2014 wurde das Stipendium (ehemals Back-to-Research Grant) jährlich aus den Mitteln des Rektorates ausgeschrieben. Mit Marie Jahoda wird das Stipendium fortan nach einer renommierten Sozialwissenschafterin benannt, deren wissenschaftliche Karriere an der Universität Wien begann. Neben dieser Änderung freuen wir uns, dass sowohl die Anzahl der Stipendien als auch die Dotierung dieser erhöht werden konnte. Im Wintersemester 2019/20 werden insgesamt 10 Stipendien à 30.000,00 Euro aus den Mitteln des Rektorats ausgeschrieben.

Die Abteilung Gleichstellung und Diversität koordiniert die Abwicklung des Stipendiums.

Momentan sind keine Einreichungen möglich. Eine neue Ausschreibung ist für Herbst 2020 geplant.

Wir gratulieren den 10 Stipendiatinnen 2019/2020 sehr herzlich:

  • Katsiaryna Ackermann, Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
  • Clarissa Breu, Evangelisch-Theologische Fakultät
  • Caterina Maria Grasl, Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
  • Lisa Horn-Péter, Fakultät für Lebenswissenschaften
  • Christa Markom, Fakultät für Sozialwissenschaften
  • Alexa Müllner-Huber, Fakultät für Psychologie
  • Michaela Raggam-Blesch, Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
  • Carmen Rob-Santer, Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
  • Cornelia Rumpf-Kienzl, Zentrum für Molekulare Biologie
  • Kamila Maria Staudigl-Ciechowicz, Rechtswissenschaftliche Fakultät

 

 

Habilitations-Training

Dieses Fachseminar verfolgt das Ziel, Senior Postdocs und Habilitandinnen in komprimierter Form Informationen zum Thema Habilitation zu vermitteln, von der Bedeutung der Habilitation für die Karriere über Voraussetzungen und Anforderungen bis hin zu den ungeschriebenen Regeln eines erfolgreichen Habilitationprozesses. Es richtet sich gezielt an Postdoktorandinnen mit konkretem Habilitationsprojekt sowie Postdoktorandinnen, die die Habilitation anstreben. Dieses Seminar wird auch in englischer Sprache angeboten.

Die Trainings am 24. März 2020 (Seminarsprache Deutsch, bereits stattgefunden) und am 26. Juni 2020 (Seminarsprache Englisch, Bewerbungsphase abgeschlossen) konnten nicht in Präsenzform stattfinden. Stattdessen wurden online Lösungen gefunden. Der nächste Termin ist am 6. Oktober 2020 (Seminarsprache Englisch). Dieser Termin wird wieder in Präsenzform stattfinden. Allerdings sind aufgrund der geringeren Teilnehmerinnenzahl in den online Terminen und dem daraus resultierenden Überschuss an Bewerberinnen hier keine Bewerbungen mehr möglich. Details zum darauffolgenden Termin im Sommersemester 2021, für den Bewerbungen wieder möglich sein werden, folgen.


Angehende Professorinnen

Berufungstraining für angehende Professorinnen

Dieses Angebot ist eine wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Karrierechancen von Wissenschafterinnen der Universität Wien und damit zur Forcierung der Geschlechtergleichstellung. Zehn Wissenschafterinnen aus allen Fachdisziplinen der Universität Wien sind zur Teilnahme am 2,5-tägigen Workshop eingeladen. Sie erwerben ein umfassendes formelles und informelles Wissen über den Berufungsprozess und werden für eine Bewerbung auf eine Professur im In- und Ausland gezielt vorbereitet. Zielgruppe sind Wissenschafterinnen der Universität Wien mit Habilitation oder gleichwertiger Qualifikation, die derzeit als Bewerberinnen in einem Berufungsverfahren sind bzw. planen, sich innerhalb der nächsten Jahre für eine Professur zu bewerben.

Inhaltliche Schwerpunkte:
Organisationsrechtliche Rahmenbedingungen; Coaching im Bereich der Soft Skills; ungeschriebene Regeln des Berufungsverfahrens; das Gespräch mit der Berufungskommission; Gehaltsverhandlungsstrategien.

  • Nächster Termin: 24.-26. September 2020, voraussichtlich in Präsenzform
  • Trainerin: Ute Riedler
  • Zur Bewerbung für das Training schicken Sie bitte Ihren tabellarischen Lebenslauf und ein kurzes Motivationsschreiben für Ihre Teilnahme bis spätestens 30. Juni 2020 an die E-Mail-Adresse: femail@univie.ac.at
    Falls Sie bereits in einem Berufungsverfahren sind bzw. sich derzeit um eine Professur beworben haben, bitten wir Sie, dies explizit zu vermerken.
  • Weitere Informationen (Intranet)

Vernetzung

Networking-Abend für Wissenschafterinnen

Basierend auf den Erfahrungen, dass gute Netzwerke zentral sind für das Gelingen einer wissenschaftlichen Karriere, bietet die Abteilung Gleichstellung und Diversität den Networking-Abend für ehemalige und derzeitige Teilnehmerinnen ihrer Frauenförderprogramme an. Dieser sollte Raum für Input und inhaltliche Auseinandersetzung mit einem ausgewählten Thema schaffen, und ebenso Zeit für Networking, Wiedersehen und informellen Austausch bieten.

  • Vergangene Networking-Abende
    "Self-Leadership - Connecting to the Source" mit Anette Hammerschmidt
    "Netzwerken leicht gemacht?" mit Deborah Ruggieri.
    "Does a successful academic career go together with family life and private interests?" mit Prof.in Andrea Olschewski. Moderation: Ute Riedler
    "Wie Sie endlich verlangen, was Sie wirklich verdienen. Gehaltsverhandlungsstrategien für Frauen" mit Ute Riedler: Gehaltsverhandlungstipps für Frauen (PDF)

Vergangene Programme

FEMAC - Englischsprachiges Karriereentwicklungsprogramm für Wissenschafterinnen

FEMAC war ein 3-semestriges Karriereentwicklungsprogramm für Postdoktorandinnen und Habilitandinnen an der Universität Wien und wurde in englischer Sprache abgehalten. Es beruhte auf einer Kombination aus Coaching (geleitet von Wissenschaftscoaches) und Trainings und Workshops mit internationalen Expertinnen. Durch die Coachinggruppen sollte insbesondere der Austausch unter den Teilnehmerinnen gefördert werden.

Der zweite Durchgang von FEMAC lief von März 2018 bis Juni 2019. Teilnahmeberechtigt waren: wissenschaftliche Mitarbeiterinnen (Postdoc) aller Fachdisziplinen der Universität Wien, deren Dienstverhältnis mindestens bis Jänner 2019 gelaufen ist.

Berta-Karlik-Programm

Mit dem Berta-Karlik-Programm wurden 2011 erstmals eigene Professur-Stellen zur Förderung von exzellenten Wissenschafterinnen an der Universität geschaffen. Den Gleichstellungsprinzipien folgend sollte das Programm die Chancen von hoch qualifizierten Wissenschafterinnen der Universität Wien erhöhen, von den befristeten Professuren ausgehend später auf eine in- oder ausländische Professur berufen zu werden. Es fanden zwei Calls statt, und insgesamt wurden 6 Berta-Karlik-Professuren verliehen.

"Führen, leiten, Kompetenzen entfalten": Curriculum zur Karriereplanung für Postdoc Assistentinnen

Das dreisemestrige Curriculum zur Karriereplanung für Postdoc-Wissenschafterinnen "Führen, leiten, Kompetenzen entfalten. Frauen in der Wissenschaft profilieren ihre Zukunft" bot den Forscherinnen der Universität Wien, die sich in der Postdoc-Phase befanden, die Möglichkeit, Qualifikationen für ihre berufliche Zukunft zu erweitern. Das Programm richtete sich vorrangig an Universitätsassistentinnen Postdoc mit längeren Arbeitsverhältnissen zur Universität Wien (das Arbeitsverhältnis musste ab Start des Curriculums noch für mindestens zwei Jahre aufrecht sein).

Steps to Success - Curriculum zur Karriereplanung für Praedoc-Nachwuchswissenschaftlerinnen

Das dreisemestrige Curriculum zur Karriereplanung für Wissenschafterinnen "Steps to Success" wurde gemeinsam von der Abteilung Gleichstellung und Diversität und der Personalentwicklung durchgeführt. Das Programm richtete sich ausschließlich an wissenschaftliche Mitarbeiterinnen in der Praedoc–Phase: Universitätsassistentinnen Praedoc, externe Lektorinnen, wissenschaftliche Projektmitarbeiterinnen.